Das drehmomentbasierte Motormanagement ist die grundlegende Steuerungsphilosophie, die in allen modern-Steuergeräten verwendet wird. Anstatt den Kraftstoff oder die Zündung direkt zu steuern, berechnet das Steuergerät die Drehmomentanforderungen und bestimmt dann, wie diese erreicht werden sollen.
Übersicht
Bei drehmomentbasierten Systemen wird jede Eingabe (Fahrerpedal, Tempomat, Traktionskontrolle, Klimakompressor) in eine Drehmomentanforderung umgewandelt. Das Steuergerät koordiniert dann den Luftweg, die Kraftstoffzufuhr und die Zündung, um genau dieses Drehmoment zu liefern und dabei alle Grenzwerte und Schutzstrategien zu beachten.
Warum drehmomentbasiert?
- Vereinheitlichte Schnittstelle - alle Systeme kommunizieren in der gleichen Einheit (Nm)
- Vorhersehbares Verhalten - Getriebe, Traktionskontrolle wissen, was sie erwartet
- Sicherheit integration - Drehmomentgrenzen steuern direkt die Motorleistung
- Einhaltung der Emissionsvorschriften - Präzise Drehmomentsteuerung ermöglicht konstante Emissionen
Quellen für Drehmomentanforderungen
- Wunsch des Fahrers - Pedalstellung wird als Drehmomentanforderung interpretiert
- Tempomat - Drehzahl Wartung Drehmoment
- Leerlaufregler - minimales Drehmoment zur Aufrechterhaltung der Leerlaufdrehzahl
- Traktionskontrolle - Anforderungen zur Drehmomentreduzierung
- Stabilitätskontrolle - Einzelradbremsung + Drehmomentreduzierung
- Übertragung - Drehmomentanforderungen während der Schichten
- AC-Kompressor - Lastausgleich
Drehmoment-Koordinator Logik
Fahrerwunsch-Drehmoment → Min/Max-Grenzwertprüfung
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Externe Anforderungen (TC, ESC, Trans)
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Minimum Auswahl → Endgültiges Drehmomentziel
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Aufgeteilt in: Luftwegziel + Kraftstoffziel + Zündziel
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Aktuator-Befehle
Drehmoment-Typen
- Angegebenes Drehmoment - theoretisches Drehmoment aus der Verbrennung
- Inneres Drehmoment - angegeben minus Pumpverluste
- Drehmoment der Kurbelwelle - innere minus Reibungsverluste
- Raddrehmoment - nach Verlusten im Antriebsstrang
Drehmomentpfade
Die ECU berechnet das Drehmoment über mehrere unabhängige Wege:
- Luftbasierter Pfad - Drehmoment geschätzt aus Luftmasse und Wirkungsgrad
- Kraftstoffbasierter Pfad - Drehmoment geschätzt aus Kraftstoffmenge (Diesel)
- Modellbasierter Pfad - Drehmoment vom physischen Motor models
Diese Pfade werden durch eine Drehmomentüberwachung auf ihre Sicherheit hin überprüftoring.
Auswirkungen der Kalibrierung
- Erhöhung des boost/IQ ohne Anpassung des Drehmoments model löst Sicherheitssysteme aus
- Drehmomentbegrenzer setzen sich über die Wünsche des Fahrers hinweg - müssen für mehr Leistung angehoben werden
- Rauchgasbegrenzer beeinflusst das erreichbare Drehmoment bei Dieselanwendungen
- Alle Pfade müssen übereinstimmen oder Drehmomentüberwachung greift einoring
Abstimmsequenz
- Flugbahn anpassen (boost-Ziele)
- Rauchbegrenzer einstellen, um mehr Kraftstoff zuzulassen
- Drehmomentbegrenzer anheben, um mehr Leistung zu ermöglichen
- Kraftstoff (IQ) erhöhen, um die verfügbare Luft zu nutzen
- Optimierung der Zeitsteuerung (SOI/Zündung)
- Überprüfung der Konsistenz des Drehmoments model
Bewährte Praktiken
- Lassen Sie beim Tuning niemals das Drehmoment model aus - es ist nicht optional
- Halten Sie alle Drehmomentpfade konsistent, um einen Hänger zu vermeiden mode
- Verstehen Sie, dass “mehr Kraftstoff” allein die Leistung nicht erhöht, wenn das Drehmoment nicht geändert wird model
- Moderne Steuergeräte sind intelligenter als Brute-Force-Ansätze
