Die elektronische Drosselklappensteuerung (ETC), auch Drive-by-Wire genannt, ersetzt das mechanische Kabel zwischen Gaspedal und Drosselklappe. Die ECU interpretiert die Anforderungen des Fahrers und steuert den Luftstrom durch drehmomentbasierte Algorithmen.
Übersicht
Die ECU liest die Sensoren für die Gaspedalstellung (APP), berechnet das gewünschte Drehmoment und steuert dann die Drosselklappenstellung entsprechend. Dies ermöglicht Traktionskontrolle, Tempomat und Drehmomentmanagement integration.
Kontrollierte Signale
- Gaspedalstellung (APP)
- Drosselklappenstellungssensor (TPS)
- Drosselklappenmotor PWM
- Wege der Drehmomentabfrage
Involvierte Karten
- Pedal-zu-Gas-Karten
- Fahrerwunsch-Drehmomentkarten
- Gaspedal-Karten
- Limits für den Limp-Mode-Drosselklappenmodus
- Zielkarten für die Leerlaufgeschwindigkeit
Logische Abfolge
APP-Signal → Treiberwunschberechnung
↓
Drehmomentberechnung (Traktion, Stabilität, etc.)
↓
Drosselklappenposition Ziel
↓
Drosselklappensteuerung im geschlossenen Regelkreis
Ziele der Kalibrierung
- Lineares, reaktionsschnelles Gaspedalgefühl
- Sanfte Leerlaufregelung
- Sicheres Drehmoment-Management
Strategie der Kalibrierung
- Änderung der Pedalkennlinien für aggressiveres Ansprechen
- Beseitigung künstlicher Drosselverzögerungen (“eco” modes)
- Beibehaltung der Konsistenz des Drehmoments model
Diagnostik
- APP-Sensor-Korrelationsfehler
- TPS-Bereich/Leistungsfehler
- Fehler im Gaspedalmotor
Bewährte Praktiken
- Überwinden Sie niemals redundante Sensorprüfungen - sie dienen der Sicherheit.
- Die Drosselklappenabstimmung sollte der tatsächlichen Leistungssteigerung entsprechen
