Der Geschwindigkeitsbegrenzer ist eine ECU-Funktion, die die maximale Fahrzeuggeschwindigkeit begrenzt. Er reduziert das angeforderte Drehmoment oder unterbricht die Kraftstoffzufuhr/Zündung, wenn der Geschwindigkeitsgrenzwert erreicht wird. Die meisten europäischen Fahrzeuge sind auf 250 km/h begrenzt.
Übersicht
Die ECU überwacht die Fahrzeuggeschwindigkeit über Raddrehzahlsensoren oder den Getriebeausgang. Bei Annäherung an den Grenzwert wird das Drehmoment für eine sanfte Verzögerung schrittweise reduziert.
Kontrollierte Signale
- Fahrzeuggeschwindigkeit (CAN)
- Raddrehzahlsensoren
- Reduzierung der Drehmomentanforderung
- Kraftstoffabschaltung (bei einigen Systemen)
Involvierte Karten
- Geschwindigkeitsbegrenzer Schwellenwert
- Drehmomentreduzierungsrampe
- Getriebespezifische Geschwindigkeitsbegrenzungen (einige Fahrzeuge)
Logische Abfolge
Fahrzeuggeschwindigkeit → Vergleich mit Grenzwert
↓
Bei Annäherung an den Grenzwert → Beginn der Drehmomentreduzierung
↓
Wenn am Grenzwert → Drehmoment/Drehzahl halten
↓
Bei Überschreitung des Grenzwertes → Aggressive Reduktion
Ziele der Kalibrierung
- Sanfte Geschwindigkeitsbegrenzung ohne abruptes Abschalten
- Entspricht der Geschwindigkeitsangabe der Fahrzeugreifen
- Fähigkeit des Kühlsystems berücksichtigen
Strategie der Kalibrierung
- Anheben oder Entfernen des Geschwindigkeitsbegrenzers für den Einsatz auf der Rennstrecke
- Prüfen Sie, ob die Geschwindigkeitsangabe des Reifens dem neuen Grenzwert entspricht.
- Berücksichtigung der aerodynamischen Stabilität bei hoher Geschwindigkeit
Diagnostik
- Fehler im Drehzahlsensor können den Begrenzer beeinflussen
- CAN-Kommunikationsprobleme
Bewährte Praktiken
- Der Ausbau des Geschwindigkeitsbegrenzers ist nur für den Einsatz auf der Rennstrecke vorgesehen.
- Sicherstellen, dass das Fahrzeug dauerhaft mit hoher Geschwindigkeit fahren kann
- Überprüfung der Auswirkungen auf die Versicherung
