Die rev limiter ist eine wichtige Motorschutzfunktion, die ein Überdrehen verhindert, indem sie die Kraftstoffeinspritzung oder die Zündung oberhalb einer bestimmten Drehzahl unterbricht. Dies schützt den Ventiltrieb, die Kolben, Pleuelstangen und Lager vor katastrophalen Schäden.
Übersicht
Moderne Steuergeräte verwenden “weiche” rev limiters, die das Drehmoment vor einem “harten” Schnitt schrittweise reduzieren. Dies sorgt für ein sanfteres Verhalten und reduziert die Erschütterungen des Antriebsstrangs.
Kontrollierte Signale
- Motordrehzahl (Kurbelwellensensor)
- Kraftstoffeinspritzung aktivieren/deaktivieren
- Zündung aktivieren/deaktivieren
- Begrenzung der Drehmomentanforderung
Involvierte Karten
- Schwellenwert für weiche Drehzahlbegrenzung
- Harte Drehzahlgrenze Schwellenwert
- Drehmoment-Reduktionsrate
- Temperaturabhängige Drehzahlgrenzwerte
- Öldruckbasierte Grenzwerte (einige Fahrzeuge)
Logische Abfolge
Motordrehzahl → Vergleich mit Soft Limit
↓
Wenn oberhalb des Softlimits → Drehmoment schrittweise reduzieren
↓
Wenn am harten Grenzwert → Kraftstoff/Zündung abschalten
↓
Wiederaufnahme, wenn die Drehzahl unter den Schwellenwert fällt
Ziele der Kalibrierung
- Schutz des Motors vor mechanischen Schäden
- Erlaubt den maximal nutzbaren Drehzahlbereich
- Sanfter Übergang am Begrenzer
Strategie der Kalibrierung
- Erhöhen Sie die Drehzahlgrenze nur, wenn die inneren Werte des Motors dies zulassen.
- Prüfen Sie die Ölversorgung bei höherer Drehzahl
- Schwimmerschwelle des Rückschlagventils
Diagnostik
- Fehler im Kurbelwellensensor beeinträchtigen die Drehzahlbegrenzung
- Unerwartete Drehzahlbegrenzung kann auf andere Probleme hinweisen
Bewährte Praktiken
- Serienmäßige Einbauten = Serienmäßige Drehzahlgrenze (mit geringem Spielraum)
- Verbesserter Ventiltrieb ermöglicht höhere Grenzwerte
- Überprüfen Sie immer den Öldruck bei der neuen Rotationsgrenze.
