Bei der Voreinspritzung (auch Voreinspritzung genannt) wird eine kleine Kraftstoffmenge vor der Haupteinspritzung zugeführt. Dadurch wird der Brennraum vorgewärmt, die Zündungsverzögerung verringert und das charakteristische Diesel-Klopfgeräusch deutlich reduziert.
Übersicht
Moderne Diesel-ECUs verwenden 1-3 Piloteinspritzungen vor der Haupteinspritzung. Die Menge und der Zeitpunkt werden sorgfältig kalibriert, um ein Gleichgewicht zwischen Geräuschreduzierung, Emissionen und Kraftstoffverbrauch herzustellen.
Kontrollierte Signale
- Voreinspritzmenge (mg/Hub)
- Voreinspritzzeitpunkt (°BTDC)
- Anzahl der Pilotveranstaltungen
- Trennungswinkel von der Haupteinspritzung
Involvierte Karten
- Pilotmengenkarten vs. Drehzahl/Last
- Zeitkarten für Piloten
- Pilot Aktivieren/Deaktivieren von Karten
- Temperaturbasierte Pilotkorrekturen
Logische Abfolge
Betriebsbedingungen → Pilot-Freigabeprüfung
↓
Pilotenmenge und Timing nachschlagen
↓
Raildruck-Kompensation
↓
Injektor-Befehlssequenz
Ziele der Kalibrierung
- Verbrennungsgeräusche minimieren
- Verbessern Sie die Leichtigkeit des Kaltstarts
- Beibehaltung der Kraftstoffeffizienz
Strategie der Kalibrierung
- Für eine leisere Verbrennung die Pilotmenge leicht erhöhen
- Bei anhaltendem Klopfen Trennungswinkel einstellen
- Deaktivieren oder Reduzieren der Piloten bei hohen Drehzahlen/Lasten für mehr Effizienz
Diagnostik
- Übermäßiges Leerlaufgeräusch nach Pilotenwechsel
- Rauer Kaltstart
- Erhöhter Kraftstoffverbrauch
Bewährte Praktiken
- Änderungen am Piloten wirken sich auf das gesamte Verbrennungsgeschehen aus - gründlich testen
- Koordinierung des Zeitplans für das Pilotprojekt mit dem Haupt-SOI
