On-Board-Diagnose (OBD-II) ist ein standardisiertes System, das abgasrelevante Komponenten überwacht und Fehlfunktionen meldet. OBD-Bereitschaftsmonitore müssen erfolgreich funktionieren, damit Fahrzeuge die Abgasuntersuchungen bestehen.
Übersicht
Die ECU führt kontinuierlich Diagnoseüberwachungen für alle emissionsrelevanten Systeme durch. Wenn ein Fehler erkannt wird, wird ein DTC gespeichert und die MIL (Motorprüfleuchte) leuchtet auf. Einige Überwachungen erfordern bestimmte Fahrbedingungen, um abgeschlossen zu werden.
Schlüssel Monitore
- Effizienz des Katalysators
- Reaktion der Sauerstoffsensoren
- AGR-Durchfluss
- EVAP-System integrity
- Erkennung von Fehlzündungen
- Kraftstoffsystem
- Sekundärluft (falls vorhanden)
Status der Bereitschaft
- Vollständig - Monitor ist gelaufen und hat bestanden
- Unvollständig - Monitor ist noch nicht gelaufen
- Nicht anwendbar - Fahrzeug verfügt nicht über dieses System
Überblick über die Logik
Fahrzyklus → Freigabebedingungen erfüllt?
↓ JA
Diagnosemonitor ausführen
↓
Bestanden → Bereitschaft vollständig einstellen
Fail → DTC speichern, MIL aufleuchten lassen
Überlegungen zur Kalibrierung
- Deaktivierung von Emissionssystemen setzt Bereitschaft auf “nicht bereit”
- Einige Regionen erlauben 1-2 unvollständige Monitore
- Vollständige Systemlöschung = OBD-Prüfungsfehler
Diagnostik
- DTCs zeigen bestimmte Systemfehler an
- Anhängige Codes = intermittierende Probleme
- Permanente Codes = bestätigte Ausfälle
Bewährte Praktiken
- Löschen Sie die Codes nach der Reparatur, und fahren Sie dann zu den vollständigen Monitoren.
- Informieren Sie sich vor der Abstimmung über die Bereitschaftsanforderungen Ihrer Region
- Einige Wettbewerbsfahrzeuge sind von den OBD-Anforderungen befreit
