Die Kennfelder für Fahrerwünsche (oder Pedalinterpretation) setzen die Gaspedalstellung in eine Drehmomentanforderung um. Dies ist der Ausgangspunkt des gesamten drehmomentbasierten Steuerungssystems und wirkt sich direkt auf die Gasannahme und das Gefühl der Leistungsentfaltung aus.
Übersicht
Die ECU liest die Sensoren für die Gaspedalstellung und verwendet die Wunschkennfelder des Fahrers, um festzustellen, wie viel Drehmoment der Fahrer anfordert. Diese Anforderung fließt dann durch Begrenzer und Arbitrierung, bevor sie den Motor erreicht.
Kontrollierte Signale
- Gaspedalstellung 1 & 2
- Fahrzeuggeschwindigkeit
- Motordrehzahl
- Ausgewähltes Getriebe
- Auswahl des Antriebs mode
Involvierte Karten
- Fahrerwunschkarten vs. Pedalstellung/Drehzahl
- Kick-down-Karten
- Cruise Control Zielkarten
- Sport/Eco-Modus Skalierungskarten
- Karten zur Begrenzung der Drehmomentrate
Logische Abfolge
Pedalposition → Fahrerwunsch nachschlagen
↓
Modusauswahl (Sport/Eco/Normal)
↓
Geschwindigkeitsbegrenzung (sanfter Drehmomentanstieg)
↓
Ausgang: Angefordertes Drehmoment
Ziele der Kalibrierung
- Natürliches, vorhersehbares Gaspedalgefühl
- Angemessene Reaktion für den Fahrzeugtyp
- Sanftes Einkippen ohne Schwall
Strategie der Kalibrierung
- Steilere Wunschkurve des Fahrers = aggressiveres Ansprechen
- Entfernen Sie künstliche Verzögerungen für ein sportlicheres Gefühl
- Koordinierung mit tatsächlichen Drehmomenterhöhungen
Diagnostik
- APP-Sensor-Korrelationsfehler
- Limp mode von Pedal Probleme
- Uneinheitliche Antwort Beschwerden
Bewährte Praktiken
- Fahrerwunschänderungen ohne Leistungssteigerung fühlen sich “unecht” an”
- Natürliches Gefühl durch Anpassung der Reaktion an die Kraftentfaltung
