Die Ladedruckregelung ist eine Kernaufgabe von modern Diesel- und Benzinsteuergeräten (EDC17, MD1, MG1). Das Ziel boost hängt vom Drehmomentbedarf, den Anforderungen an die Luftmasse und mehreren Sicherheitsstrategien ab.
Übersicht
Die ECU berechnet das boost-Ziel auf der Grundlage der Drehmomentanforderung und der Anforderungen an den Motorluftstrom und regelt dann über das VGT-Stellglied oder das Wastegate.
Kontrollierte Signale
- MAP / MAF-Sensoren
- Turbogeschwindigkeit (wenn vorhanden)
- VGT-Stellglied oder Wastegate-Betrieb
- EGT models
Involvierte Karten
- Ziel verstärken vs. Drehzahl/Last
- Verstärkungsbegrenzer (absolut & atmosphärisch)
- Turbo-Geschwindigkeitsbegrenzer
- EGT-Modellkarten
- PID-Regelkarten
Strategische Logik
Drehmomentanforderung → Luftstrommodell → Boost-Ziel
↓
Begrenzerkontrollen (Turbodrehzahl / EGT / Druckverhältnis)
↓
PID-Regelung → VGT/WG-Stellglied
Strategie der Kalibrierung
- Sollwert erst nach Korrektur von Drehmoment und Rauch erhöhen model
- Vermeiden Sie die Überschreitung der berechneten Turbo-Geschwindigkeitsgrenzen
- EGT-Anstieg unter hoher Last prüfen
- Reduzierung der WG/VGT-Schwingungen durch Anpassung der PID-Kennfelder
Diagnostik
- P0235/P0236 boost Abweichung
- Überschwingen der Turbogeschwindigkeit → Schutz aktiv
- Fehler bei der VGT-Kalibrierung
Bewährte Praktiken
- Glatter Luftweg → glattes Drehmoment
- Drehmoment/Luftstrom/Rauch models vor dem Berühren von boost mischen
